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Allgemeines

Um die logistische Selbststeuerung praktisch erlebbar zu machen, sind vier verschiedene Demonstratoren mit anschaulichen Szenarien entwickelt worden, die Prozesse aus der Transport- und Produktionslogistik beinhalten.
Das sind im Einzelnen:
 
• Demonstrator „Transport-Logistik“
• Demonstrator „Automobil-Logistik“ (Imagefilm)
• Demonstrator „Intelligenter Container und selbststeuernde Routenplanung“ (Imagefilm)
• Demonstrator „Produktions-Logistik / Fabrik der selbststeuernden Produkte" (Imagefilm)
 
Die Besucher des SFB 637 nehmen bei der Vorführung der Demonstratoren aktive Rollen ein, damit sie durch Selbstbeobachtung und Erfahrung die Vorgehensweise bei der Entscheidungsfindung erkennen können. Somit werden sie mit der Thematik und den Lösungsansätzen des SFB 637 vertraut gemacht. Nach jeder Vorführung sind Fragen und Diskussionen möglich, um die gewonnenen Erkenntnisse und Anregungen auszutauschen.
 
Die Umsetzung der Demonstratoren erfolgte in der Laborhalle des Bremer Instituts für Produktion und Logistik (BIBA), die eine Gesamtfläche von ca. 1200 qm aufweist. In dieser Halle ist die Infrastruktur des Teilprojektes Z2 installiert worden. Diese besteht aus der Kommunikations- und Ortungsinfrastruktur und den mobilen Endgeräten. Hierzu gehörte im ersten Schritt ein WLAN (Wireless Local Area Network) nach dem Standard 802.11b (mit Option auf 802.11g), das in der Lage ist, eine Bruttodatenrate von 11Mbit/s zu übertragen. Um die herkömmliche WLAN-Infrastruktur zu nutzen und um Positionsdaten der einzelnen Endgeräte zu ermitteln, wurde spezielle Software als eine wichtige Komponente eingesetzt.
 
Der Hardwarepool des Teilprojektes Z2 umfasst PDAs, aktive Ortungstagssysteme (Ekahau), Notebooks, Tablet-PCs, zwei Entwicklungsserver, RFID-Reader (UHF & LF) sowie eine Ein-Schienen-Elektrotragbahn. Weiterhin wurde die Hardware im Bereich UHF-RFID ergänzt, um so die Ermittlung von Kennzahlen auf Basis von Identifikation und zeitlichen Bezügen zu erleichtern.
 
Des Weiteren wurde zur schnellen Vorführung der oben genannten Szenarien ein virtuelles Simulationsmodell der Ortstruktur und der Verkehrswege in der Laborhalle des BIBA sowohl für das Transportszenario als auch für das produktionslogistische Szenario als Testumgebung bereitgestellt. Alle eingesetzten Ortungssysteme wurden auf diese simulierte Umgebung eingestellt. Somit ist eine Kombination der physischen Simulation in der Laborhalle und der virtuellen Simulation in Form eines hybriden Demonstrationsmodells verfügbar.